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Unser Kite Center liegt in El Yaque, direkt am größten offiziellen Kitestrand in
Venezuela. Wir haben uns auf personalisierten Unterricht spezialisiert, der
unsere Schüler auf schnellstem Wege zu sicheren, verantwortungsvollen und
unabhängigen Kitern ausbildet.

Kitesurfen ist eine der wenigen Sportarten die man nicht einfach selbst
erlernen kann. Ein Kurs mit einem qualifizierten Lehrer ist Voraussetzung. Mit
Windstärken zwischen 15 und 25 Knoten an über 300 Tagen im Jahr, 27 Grad warmem
Wasser, sandigem Boden ohne Steine und nicht zuletzt dank der ausbleibenden
brechenden Wellen ist El Yaque einer der idealen Kite-Plätze weltweit.
Die
besten Monate zum Kitesurfen mit den stärksten Winden sind Februar bis Juli.
Unsere Kurse werden auf das Level des Schüler maßgeschneidert und angepasst.
Maximal zwei Schüler pro Lehrer, und auch nur wenn beide Schüler auf dem
gleichen Erfahrungsniveau sind. Alle Schüler werden mit Trapez, Helm und
Schwimmweste ausgerüstet. Ein Rettungsboot ist immer auf Stand-by und wird als
Schulungsbase benutzt.
In der ersten Lektion wird der Schüler mit den Sicherheitsmechanismen vertraut
gemacht und die Kitekontrolle wird erlernt.
Dazu wird zuerst ein Trainerkite benutzt, und wenn die Kontrolle gut ist
(blindes Fliegen mit einer Hand), wird ein 4-Leinen Kite mit dem Trapez des
Schülers verbunden. Dieses Training findet im knietiefen Wasser statt, wo der
Schüler stets vom Lehrer am Trapezgriff von hinten festgehalten wird.
Im nächsten Schritt wird erlernt, wie der Kite Kraft generiert. Hier bewegt der
Schüler den Kite in Achterschlingen durch das Windfenster und lässt sich dabei
windabwärts ziehen; der Lehrer hält sich entweder am Trapezgriff an und lässt
sich mitziehen, oder er begleitet die Schüler am Rettungsboot.
Jene Schüler die Respekt vor tiefem Wasser haben, können den ganzen Unterricht
auch auf einer 2 km langen, 100 m breiten knie- bis hüfttiefen Sandbank
durchführen, die ca. 300 m parallel zum Strand verläuft.
Anschließend wird das Schwimmen gegen den Wind erlernt, mit dem Kite in der
Luft, damit man das Brett, falls es verloren gegangen ist, wieder ergattern
kann. Wir benutzen keine Brettleinen, nicht nur um Unfälle zu vermeiden, sondern
auch um unsere Schüler auf schnellst möglichem Wege von vorne herein zu
unabhängigen Kitern auszubilden.
Wie lange dies dauert ist von Schüler zu Schüler unterschiedlich, doch der
Großteil kann bereits nach 12 Stunden selbständig üben.
In allen Kursen wird Selbstrettung unterrichtet, so dass der Kiter im Notfall
(z.B. bei Materialbruch) sicher an Land kommt, und dies meist mit vollständiger
Ausrüstung.
Sobald Schüler den Wasserstart gelernt haben, bevorzugen wir es mit Radiohelmen
(headzone) zu unterrichten.
Die gute Übertragungsqualität der im Helm eingebauten Lautsprecher, gibt den
Schülern das Gefühl als ob der Lehrer direkt neben ihnen stehe, auch wenn die
Adrenalinpumpe gerade Überstunden schiebt.
Unsere Schüler werden vom Boot aus gefilmt und können sich es später ansehen und
somit die Haltung verbessern oder komplizierte Tricks schneller erlernen. Am
Ende des Kurses erhalten alle Schüler ein IKO (International Kiteboarding
Organisation) Zertifikat, in dem das entsprechende Können registriert ist.
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